Jan Zweyer

Persönliches

Dies ist ein Potr
Bilder: Thomas Willemsen
Dies ist ein weiteres Potr

Geburtsort:
Frankfurt/Main, genauer in Sachsenhausen, südlich des Mains

Geburtsdatum:
12. Dezember 1953

Bisherige Wohnorte:
Frankfurt; Nürnberg; Fürth, irgendein kleines Dorf bei Lüdenscheid - nein, nicht Dortmund -, dessen Namen ich vergessen habe; Olpe (Westf.); Bad Oeynhausen, Münster; Essen; Gelsenkirchen; Dortmund; Wanne-Eickel; Recklinghausen; Hoyerswerda (Sachsen) - vier Jahre von Montag bis Freitag -; Herne.

Ausbildung:

Mittlere Reife, Fachabitur (FOS) 1972

Bundeswehr:
Auch das. Fünfzehn lange Monate.

Studium:
Architektur an den Fachhochschulen Bochum und Dortmund, Abschluss als graduierter Ingenieur 1978 und danach Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, Diplom 1983

Berufstätigkeit:

Zwischen den Studiengängen war ich als Lohnschreiber bei der WAZ tätig, nach meiner letzten Abschlussprüfung zunächst Drittmittelknecht an der Ruhr-Universität.
Bei Lesungen wurde ich schon öfters gefragt, was eigentlich ein solcher Drittmittelknecht sei. Nun, üblicherweise finanzieren Universitäten nur einen kleinen Teil der Forschungen, die an ihren Instituten durchgeführt werden, selbst. Der weitaus größtes Teil wird mit Geldmitteln von Dritten (Staat, Verbände, Industrie etc.), eben den so genannten Drittmitteln, bestritten. Im geisteswissenschaftlichen Bereich dauern solche Forschungsprojekte nicht selten lediglich zwei bis drei Jahre. Und nur für diesen Zeitraum erhält der Wissenschaftler einen befristeten Arbeitsvertrag. Um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, muss sie/er sich also rechtzeitig um eine Anschlussbeschäftigung kümmern. Das ist häufig ein weiteres Forschungsprojekt, welches noch während das alte läuft, formuliert, vorbereitet, beantragt werden muss. Der Wissenschaftler in solchen Drittmittelprojekten ist quasi ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Finanziers, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Eben so ähnlich wie ein Knecht. Alles klar?Und Lohnschreiber? Freie Journalisten, die für Printmedien arbeiten, werden üblicherweise nach der Anzahl der veröffentlichen Druckzeilen bezahlt, nur selten nach Zeit- oder Rechercheaufwand.
Danach fast 25 Jahre im Management diverser Industrieunternehmen und in verschiedenen Positionen.

Heute arbeite ich als freier Schriftsteller.
Wann ich schreibe? Eigentlich immer.


Und sonst?:
Meine Frau Barbara und ich leben in der wunderschönen Teutoburgia-Siedlung in Herne.