Jan Zweyer

Starkstrom

Das ist das Cover von Starkstrom

Starkstrom
Kriminalroman
Grafit-Verlag Dortmund 2018
ISBN 978-3-89425-734-7
282 Seiten, Preis 12,00 € 
auch als E-Book erhältlich

Erscheinungstermin: 26. Feb. 2018

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Starkstrom

»Ein Flüchtling muss wissen, dass er stirbt, wenn er versucht, den Zaun zu durchdringen.«
Ein meterhoher Metallzaun, der Flüchtlinge um jeden Preis fernhalten soll. Transitzentren, in denen Tausende Menschen festsitzen. Und eine Lotterie, die per Zufall entscheidet, wer die Chance auf ein besseres Leben bekommt: Europa verbarrikadiert sich.
Von der deutschen Regierung beauftragt, soll die Good-Fence-Cooperation den Zaun mit allen Mitteln verteidigen. Sie droht damit, dass stirbt, wer die Abwehranlage zu überwinden versucht. Eine leere Behauptung, die abschrecken soll. Dann aber steht der Zaun wirklich unter Strom – zurück bleiben eine verkohlte Leiche, ein Schweinekadaver und jede Menge Fragen, die die Politik auf keinen Fall beantworten möchte.
Zur gleichen Zeit begeben sich zwei Flüchtlinge aus dem Senegal in die Hände einer Schlepperbande, um nach Europa zu gelangen. Von dem Zaun wissen sie nichts …

So liest sich der Vorschautext, den Grafit für meinen neuen Roman vorgesehen hat.

Es war mir ein echtes Bedürfnis, dieses Buch zu schreiben. Denn in den letzten Monaten habe ich mich immer mehr über die Trumps, Orbáns und Gaulands dieser Welt empört, die auf die komplizierten Fragen der Flüchtlingsproblematik so schrecklich einfache Antworten haben: Einmauern, Ausgrenzen, Abschieben.
Als ob sich durch Mauern oder Zäune auch nur ein Flüchtling, der in seiner Heimat damit rechnen muß, zu sterben, von einer Ausreise abschrecken ließe. Völlig egal, ob der Tod, der ihn bedroht, nun durch Panzer und Maschinengewehre, oder Hunger und Durst verursacht wird. Letzteres dauert nur länger.
Je undurchdringlicher die Grenzanlagen werden, desto bessere Geschäfte machen die Schlepperbanden, die mit dem Elend der Menschen Geld scheffeln – sie generieren Profite in Milliardenhöhe.

Tausende Menschen ertranken in den letzten Jahren bei dem Versuch, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. Sie flohen vor Krieg, Terror oder Hunger und suchten ein besseres, friedliches Leben. Doch sie fanden den Tod. 

Davon handelt Starkstrom.

Pressematerial 

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Pressestimmen

Ein Krimi, der die Forderungen einiger populistischer Politiker und Staatsführer in einer spannenden Geschichte wahr werden lässt. Das beklemmende Gefühl, das sich beim Leser einstellt, wirkt noch lange nach. (Elke Preuß, Lintorfer-Lesen)

Zweyer beschreibt eindringlich und ohne Pathos eine Gesellschaft von politischen Machtinteressen, Habgier auf Kosten der Verzweiflung von Menschen, und dem mutigen Kampf dagegen. Es ist eine Welt voll Misstrauen, die Ängste gezielt für ihre Zwecke schürt. (...) Ein ungewöhnlicher und lesenswerter Krimi. (Lisa Lemken, www.ars-tremonia, 2.4.18)

(...) Sein (...) schlüssig und spannend erzählter Krimiplot um das europaische Grenzregime verstört vor allem dort, wo sich die Leserin bewusst macht, dass wir von der dystopischen Zukunftsvision der Transitlager und Stromzäune kaum einen Fußbreit entfernt sind. (Bodo, 4/2018)

Aktuelles Thema spannend verpackt. Von der ersten Seite an fesselnd und bedrückend zugleich. Ein Muss für jeden Leser, der ein sehr gutes Buch zu schätzen weiß! (IN-StadtMagazine, 29. April 2018)

Es gibt unterhaltsame, spannende Krimis mit aktuellem Mehrwert. Denn eine der Aufgaben von Literatur ist es, vorauszuschauen, durchzuspielen, Schattenseiten zu zeigen. Und Zweyer hat das richtig gut getan.(Iris Tscharf, 12.5.18, www.schurkenblog.de)

(...) da sich sein gut recherchierter Krimi auch noch glaubhaft und spannend liest, ist Starkstrom eine echte Leseempfehlung. (Literaturkurier Frankfurter Allgemeine Zeitung, vorgestellt 14.06.2018)