Jan Zweyer

Goldfasan

Das Bild zeigt das Cover von Goldfasan

Goldfasan
Grafit-Verlag Dortmund 2009
ISBN 978-3-89425-611-1
345 Seiten; Preis 11,00 €

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Seit Herbst 2014 auch als gebundene Bertelsmann Club-Ausgabe erhältlich

Goldfasan

Zweiter Band der Goldstein-Trilogie

Die Arbeit an Goldfasan ist mir nicht leicht gefallen. Der Roman spielt 1943 in Herne und Umgebung. Der Naziterror hat ganze Arbeit geleistet: Der politische Widerstand ist weitgehend zer- schlagen, Millionen Menschen werden wegen ihrer Herkunft, ihrer Nationalität, ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugungen oder schlicht einfach deswegen, weil sie als 'unwertes Leben' denunziert werden, in Konzentrationslagern ermordet. 

Und auch Peter Golsten, der im ersten Band der Trilogie (Franzosenliebchen) noch Goldstein hieß, ist Teil dieser Mord- maschinerie, auch wenn er es nicht wahr haben will. Golsten ist nämlich nicht nur Kriminalhauptkommissar, sondern mittlerweile auch SS-Hauptsturmführer, untersteht wie seine Kollegen dem Reichssicherheitshauptamt und arbeitet unter einem Dach mit der Gestapo. Und manchmal sogar mit ihr Hand in Hand.

In Herne verschwindet eine polnische Zwangsarbeiterin. Sie musste im Haushalt des stellvertretenden Kreisleiters der NSDAP schuften. Marta Slowacki ist geflohen, vermutet die Polizei. Das ist ein schwerer Verstoß gegen die damaligen deutschen Gesetze, den sogenannten "Polenerlassen". Also wird Golsten beauftragt, die Verschwundene zu finden. Kurz darauf wird von Jugendlichen ein toter Säugling im Wald entdeckt. 

Und Golsten mutmaßt, dass beide Fälle etwas miteinander zu tun haben können ...



Pressematerial 

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Pressestimmen

Mit dem zweiten von geplanten drei Romanen um Inspektor Golsten ist "Goldfasan" ein historischer Krimi, der die Vergangenheit, historische Ereignisse und Örtlichkeiten sowie die Lebensumstände der Hauptpersonen mit der kriminalistischen Suche nach dem Täter perfekt verbindet.(rek)
Recklinghäuser Zeitung
 27. Oktober 2009
 
Ein gelungener Krimi, eine spannende Geschichtsstunde der etwas anderen Art (K. Halstenbach)
Stadtspiegel Recklinghausen
 11. November 2009
 
Mit der historischen Aktzeit Vertraute mögen einwenden, es mangele dem Roman an Subtilität, seine bevorzugten Töne seien Schwarz und Weiß. Das ist richtig. Und das ist Krimi eben auch. Das scharf konturierte Standbild einer Diktatur. (dpr) www.hinternet.de 
18. November 2009

Beste Krimiunterhaltung mit historischem Hintergrund.
(schw) Eschborner Stadtmagazin
20.11.09


Neben dem sorgfältig gezeichneten Lokal- und Geschichtskolorit (bis hin zum Dauerwellen-Verbot von 1943) rührt die Spannung nun aus dem Dilemma des Kommissars, der sich zwischen Menschlichkeit und Regimetreue entscheiden muss. (JD)
WAZ-Kultur, 4.12.2009

Zweyer gelingt nicht nur ein spannender Krimi, sondern er zeichnet ein fesselndes, realitätsnahes Sittengemälde des Jahres 1943 im Ruhrgebiet. So könnte es tatsächlich gewesen sein! (GLK)
Krimikurier Nr. 32, Winter 2009