Jan Zweyer

Glück Auf, Glück Ab

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Glück Auf, Glück Ab
Klartext-Verlag, Essen 2011
ISBN 978-3-8375-0573-3
Preis: 5,00 €

Das Bild zeigt das Buchcover von Glück Auf, Glück Ab

Glück Auf, Glück Ab
Grafit-Verlag Dortmund 1998
ISBN 3-89425-212-X, 203 Seiten
Preis 7,90 €

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Das Buch ist als Ebook für alle Plattformen zum Preis von 4,99 € erhältlich.

Glück Auf Glück Ab

Ende der 80er Jahre suchten einige Bergleute der Schachtanlage Haus Aden in Bergkamen nach einer Möglichkeit, Geld leichter als mit dem Fördern von Kohle zu verdienen. Also verbreiteten sie einen Kettenbrief namens Take Off und zahlreichen ihrer Kollegen, die zu spät einstiegen, passierte das, was immer in solchen Fällen passiert: Die eingesetzte Knete war futsch, bei einigen die gesamten Ersparnisse. Als die Sache aufflog, wurden die Initiatoren von Take Off entlassen, die meisten der Geschädigten allerdings guckten in die Röhre. Ich arbeitete damals in der Verwaltung des Bergbauunternehmens, dem Haus Aden angegliedert war, hörte von der Sache und dachte mir, dass diese Ereignisse einen guten Krimiplot abgeben könnten. Das Dumme war nur, dass ich nie zuvor einen Krimi geschrieben hatte.
 
Trotzdem ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Eines Abends saß ich allein beim Bier im Drübbelken, der Szenekneipe in Recklinghausen schlechthin und sinnierte über Gott und die Welt. Und plötzlich hatte ich den Einfall, wie ich den Krimi anlegen und welche Personen eine Rolle spielen könnten. Ich bestellte noch ein Bier und skizzierte die Ideen mangels anderer Schreibutensilien auf Bierdeckeln und den letzten Blättern eines dieser kleinen Blöcke, auf denen die Bedienung die Bestellungen notierte. Zuhause schrieb ich enthusiastisch das erste Kapitel, das kaum verändert im späteren Buch als zweites erschienen ist - und ließ es einige Tage später dabei bewenden. Wer wollte schon einen Krimi lesen, der im Bergbaumilieu spielte? Und welcher Verlag würde einen Roman publizieren, der von einem Newcomer stammte? Je länger ich darüber nachdachte, desto unsicherer wurde ich. Schließlich landeten Plot und Kapitel in einer Schublade und staubten vor sich hin.
 
Mehr als zehn Jahre später verschlug es mich beruflich nach Hoyerswerda in Ostdeutschland. Da ich Wochenendpendler war, wurden die übrigen Abende in der Lausitz länger und länger. Ich brauchte dringend eine Beschäftigung, um mich abzulenken. Für meine Modelleisenbahn war mein dortiges Appartement nicht geräumig genug. Irgendwann fiel mir mein Krimiplot wieder ein. Für einen Laptop hatte ich genug Platz und ich machte mich daran, die alte Geschichte zu vollenden. Nachdem ich meinen Erstling fertiggestellt hatte ging es darum, einen Verlag zu finden. Ich setzte mir selbst eine Obergrenze: Nach dreißig erfolglosen Versuche würde ich das Teil in Eigenregie kopieren und alle Verwandten und Bekannten zu passenden und unpassenden Gelegenheiten damit beglücken. Nun, Grafit war der erste Verlag, dem ich das Manuskript anbot. Take Off hieß der Roman damals noch. 
Und einige Monate später erblickten Rainer Esch, Cengiz Kaya und die beiden Kripobeamten Brischinsky und Baumann in Glück Auf, Glück Ab das Licht der (Krimi) Welt.

Der Titel ist ab September 2011 in einer Neuauflage des Klartext-Verlages, Essen und als Ebook erhältlich.



Pressematerial 

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Pressestimmen 

Dem Autor gelingt es, seine Figuren nicht zu Superhelden aufzublasen. (...)
Gießener Anzeiger, 30.5.98

"Glück auf, Glück ab" ist leichte, unterhaltsame Lektüre: ein typischer, gelegentlich witziger Grafit-Krimi mit den üblichen finsteren Firmenbossen, linksalternativen Freizeitdetektiven und dümmlichen Polizeibeamten.
Waltroper Zeitung, 14.7.1998