Jan Zweyer

Echt kriminell

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Echt kriminell

Klartext-Verlag Essen, 2012
ISBN 978-3-8375-0705-8
160 Seiten, 9,95 €
erschienen im März 2012

Echt kriminell (gemeinsam mit Wolfgang Berke)

Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn ein Sachbuch- und ein Krimiautor etwas zusammen schreiben wollen? Na klar – ein Buch über wahre, echte Verbrechen. Und wenn beide Autoren auch noch im Ruhrgebiet leben und arbeiten, liegt es nahe, sich der Taten anzunehmen, die sich in dieser Region ereignet haben. Echt Kriminell – Die spektakulären Fälle aus dem Ruhrgebiet ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Die Idee lieferte eine kleine Zeitungsnotiz, in der über einen Herrenklub im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts berichtet wurde. Engländer waren (und sind) dafür berühmt, manchmal ziemlich skurrile Ideen zu pflegen. So auch in diesem Klub: Dessen Mitglieder führten ernstgemeinte Diskussionen über die recht zahlreichen Verbrechen in der britischen Hauptstadt. Und bewerteten die Tat hinsichtlich Ausführung, Tatwerkzeug oder Entdeckungsgefahr – mit Noten. Sehr schräg, isn‘t it?

Wir leben nicht in England und nicht mehr im 19. Jahrhundert – schon deshalb verbieten sich die Benotungen. Aber wenn man in Gesellschaft mal ein Stichwort zu einem bekannten Verbrechen fallen lässt, hat man sofort eine muntere Diskussion entfacht. Bald diskutieren die meisten mit, immer neue Fälle machen die Runde: Könnt Ihr euch daran noch erinnern?

Hier ist unsere Sammlung von Verbrechen im Revier, die für uns auf die eine oder andere Art spektakulär sind. Natürlich völlig subjektiv, andere Autoren würden vermutlich anderes auswählen. Und nicht jeder der in diesem Buch enthaltenen Fälle beschäftigt sich mit Mord oder anderen Kapitalverbrechen: Da gibt es auch die Story über den ziemlich dämlichen Überfall auf eine Spielhalle ebenso wie die Geschichte des „Ölkönigs“ von Wanne-Eickel. 
Das Ruhrgebiet ist in diesem Sinne eben manchmal: Echt kriminell.

 

Pressematerial 

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Pressestimmen

Die Kapitel lesen sich insgesamt locker weg - manchmal zu locker. Bei aller Orientierung an Fakten, beziehen die Autoren auch ironisierend Stellung und schießen dabei manchesmal übers Ziel hinaus.
WAZ Herne, 5.3.2012